antitainment – ich kannte die, da waren die noch real

die „anti-alle-anderen-band“ meldet sich zurück mit einem neuen album. also eigentlich schon vor 2 wochen, aber is auch jacke. ich kannte die, da waren die noch real heißt der scheiß und kommt als cd und vinyl daher (inklusive stickersammelalbum). auf den live-shows gibts die lp auch als farbiges vinyl in blau (limitiert auf 200 stück), also nächsten gig raussuchen, hinfahren und kaufen. über den zeitstrafe mailorder ist es natürlich auch möglich sich das ganz bequem ins wohnzimmer liefern zu lassen (klick). dann erspart mensch sich auch das schwitzen in irgendwelchen ajzs ;-)
michael blatt schreibt auf get addicted zum neuen album:

Nicht von der Kommandobrücke der Titanic aus, sondern den Eisberg noch mit voller Wucht eigenhändig in die Fahrrinne bugsierend. Verkehrte Welt auf dem Globus der Erwartungshaltung. Eine Woche auf Rotation gehört, reif für die Heilanstalt und endlich angekommen im Paradies der Gesunden. „…noch real“ ist das von Dilettantismus beherrschte Ergebnis einer in Tonspuren verewigten Doll/Mur-Jamsession, deren anarchistische Triebtätigkeit das Lebenswerk eines Michail Bakunin in den Schatten stellt. Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden, sondern nur noch genießen. Doch diese nach einer halben Stunde bei 200° kross gebackene Krötengrütze zwingt zwingend zum in die Tasten hämmern. Antitainment aufs Maul! Nackenbiss, Fliegenschiss, die Ersatzbank steht Spalier. Völler, hör die Sirenen! Die bescheuertste Band des Universums hat mit „…noch real“ endlich das dazugehörige Album aufgenommen. Das ist kein in Pergamentpapier gewickelter Punk, das ist genial und wie eh und je anti alle anderen.

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3 Antworten auf „antitainment – ich kannte die, da waren die noch real“


  1. 1 głupia małpa 14. Juli 2010 um 17:23 Uhr

    boah, danke für diesen tipp. geile plattenkritik, hab gut gelacht. super album!

  1. 1 Antitainment – Ich kannte die, da waren die noch real. « Frutti di mare Pingback am 14. Juli 2010 um 16:28 Uhr
  2. 2 Song des Tages » Blog Archive » Antitainment: Sechstagewoche-Gummimann Pingback am 15. Juli 2010 um 5:08 Uhr
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